Die Sphynx- und Rexkatzen erscheinen fast
haarlos. Ansonsten haben Katzen aber ein
mehr oder weniger dickes Fell. Wie schon
erwähnt, verlieren sie das ganze Jahr über
Haare und im Frühjahr und zum Beginn des
Sommers ist es besonders schlimm. Mit einer
regelmäßigen Striegelei lassen sich
allerdings größere Haaransammlungen auf den
Möbelstücken oder dem Teppich eindämmen.
Auch wenn Katzen sehr reinliche Tiere sind
und viel mit ihrer Körperpflege beschäftigt
sind, so müssen sie dennoch regelmäßig
gebürstet werden.
|
|
|
Das dient
nicht nur einer sauberen, äußerlichen
Erscheinung und Eindämmung der
Verteilung von Haaren in der Wohnung
sondern wird auch von dem Tier selbst
mit einem äußersten Wohlbefinden
wahrgenommen. Nichts genießt eine Katze
mehr als das Wetzen ihrer Krallen, und
das Bürsten des Fells durch den Halter.
Hierfür gibt es entsprechende Bürsten.
Man kann sich in einer Tierhandlung dazu
beraten lassen. Was die Pflege der
Krallen angeht, so wird dies von den
Tieren weitgehend selbst übernommen. Man
kann lediglich die richtigen
Einrichtungen dafür geben. Eine Katze
wetzt ihre Krallen instinktiv und das
tut sie dort wo es ihr am geeignetsten
erscheint. |
Und so kommt es besonders bei jungen
Tieren häufig vor, dass diese sich auch am
Sofa oder der Tapete nach Herzenslust
auslassen. Um das zu verhindern muss man
schon dagegen vorgehen wenn sie jung sind.
Das gleiche gilt für die Gewöhnung an das
Katzenklo. Alles was man in diesen Fällen
allerdings tun kann ist, das Tier gut zu
beobachten und davon abzuhalten wenn es
anfängt an der Wand seine Initialen
einzugravieren. Man muss das Tier dann
umgehend zur Alternative geleiten, also zum
Kratzbaum setzen. Keinesfalls jedoch sollte
man die Katze dafür bestrafen, dass sie tut
was in ihrer Natur liegt.
Jedem Katzenhalter muss klar sein, dass
jeder Fehler den das Tier macht ein Fehler
der Haltung ist. Eine Katze hat schließlich
keine Vorstellungen für den materiellen Wert
eines Gegenstandes.
Auch wenn es eher selten vorkommt so kann es
doch sein, dass die Katze von Ohrenmilben
befallen wird. Ein Merkmal dafür ist ein
dunkelbrauner Belag im Ohr, der ziemlich
unangenehm riecht. Das Tier muss dann zur
Behandlung zum Tierarzt geschafft werden.
Dieser nimmt erste eindämmende Behandlungen
vor und gibt für die heimische Behandlung
dann entsprechende Salben und Ohrentropfen
mit. Hier braucht man viel Geduld mit seinem
Stubentiger, denn dieser wird die Prozedur
natürlich als unangenehm empfinden.
Auch die richtige Pflege der Zähne ist
entscheidend. Man muss die Katze regelmäßig
auf Zahnstein kontrollieren und ausreichend
Trockenfutter zu Vorbeugung geben. Knochen
sind dafür nicht geeignet weil sie splittern
können, ansonsten sollte das Futter aber
ausreichend hart sein. Im Alter von drei bis
sechs Monaten verlieren die Katzen ihr
Milchgebiss. In dieser Zeit muss man ein
besonderes Augenmerk auf die Beschaffenheit
der Zähne des Tieres legen, da
steckengebliebene Milchzähne dazu führen
können, dass der nächste Zahn schief
durchkommt. Sollten sich diesbezüglich
Unklarheiten ergeben so sollte man nicht
damit warten zum Tierarzt zu gehen.
|
|