Flöhe
Auch reine Hauskatzen können Flöhe kriegen.
Unwissentlich werden diese oft von Besuchern
oder den Hausbesitzern angeschleppt. Die
Flöhe bevorzugen gewisse Stellen am Körper
des Tieres, wodurch ein Flohbefall leicht zu
erkennen ist. Kontrollieren muss man
hauptsächlich den Schwanzansatz und den
Bauch. Zu sehen sind allerdings meist nur
die Flohexkremente. Sie machen sich als
kleine schwarzbraune Flecken bemerkbar.
Dem
Flohbefall muss umgehend entgegen gewirkt
werden, da die kleinen Parasiten nicht nur
die Katze sondern auch das Herrchen/Frauchen
durch ihre schnelle Vermehrung in den
Wahnsinn treiben können. Es gibt
verschiedene Mittel zur Bekämpfung von
Flöhen. Es empfiehlt sich ein
Flohschutzpuder, welches beim Tierarzt
erhältlich ist. Dieses zeigt sich äußerst
wirkungsvoll. Halsbänder sind weniger
geeignet, weil sie dem Fell in der
Halsgegend schaden können. Es gibt auch
Spray gegen Flöhe wobei aber zu beachten
ist, das manche Tiere sich schon vor dem
merkwürdigen Geräusch fürchten.
Würmer
Der Wurmbefall ist meist nicht zu verhindern
und kann nur im Nachhinein behandelt werden.
Die Katzen haben dann meist schon nach der
Geburt mit diesen Parasiten zu kämpfen, da
sie von der Mutter übertragen werden. Auch
wenn diese ausreichend entwurmt wurde ist
ein Befall nicht auszuschließen. Spul- und
Bandwürmer sind die häufigsten Parasiten.
Ein regelmäßiges Entwurmen ist daher
unumgänglich. Zweimal im Jahr dürfte aber
ausreichen.
Impfungen
Im Säuglingsalter erhalten die Kätzchen
ausreichende Schutzstoffe durch die
Muttermilch. Direkt nach der Entwöhnung,
etwa im Alter von acht bis neun Wochen,
müssen sie jedoch zum Tierarzt geschafft und
geimpft werden. Hier wird der Katzenseuche,
dem Katzenschnupfen und der Tollwut
vorgebeugt. Der Tierarzt stellt zudem einen
Impfausweis aus, in dem festgehalten wird
wann geimpft wurde und wann die nächste
Impfung ansteht. Die Termine sollten
unbedingt eingehalten werden.
Krankheitsanzeichen
Wer seinem Tier eine abwechslungsreiche
Ernährung bietet und auch sonst für sein
Wohlergehen sorgt gibt schon grundlegende
Vorbeugung gegen eventuelle Krankheiten.
Katzen von namhaften Züchtern sind meist
weniger anfällig aber auch sie sind
Lebewesen und können trotz aller
Vorbeugungsmaßnahmen erkranken. Die folgende
Liste gibt einen Überblick über verschiedene
Krankheitsmerkmale, sie ist aber aufgrund
der Vielfalt nicht vollständig. Fest steht,
dass man im Zweifelsfall unbedingt den
Tierarzt aufsuchen sollte.
- Durchfall
- Schwierigkeiten beim Wasserlassen und
Verstopfungen
- Verfärbter Urin und Stuhl
- Sichtbare Nickhaut
- Nasen- und Ohrenausfluss oder aus der
Scheide bei weiblichen Tieren
- Erhöhte Temperatur
- Inkontinenz trotz eigentlicher
Stubenreinheit
- Veränderte Fressgewohnheiten.
Mehr - weniger Nahrungs -
Flüssigkeitsaufnahme
- Nervöses oder zurückgezogenes Verhalten
- Ausschlag
- Kahle Stellen oder Haarausfall
- Vernachlässigung der Körperpflege
- Gewichtsverlust
- Aufgedunsener Bauch
- Schwere Fortbewegung
- Häufiges Erbrechen (nicht aber das
Auswürgen von Haarbüscheln) |
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